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Ulrike Marie M. oder die Würde des Menschen - E...
€ 12.10 *
zzgl. € 4.95 Versand

Erzählt wird die Lebensgeschichte Ulrike Meinhofs, die am 7.10.1934 als Tochter eines evangelischen Theologen beginnt und am 9. Mai 1976 in einer Zelle des Gefängnisses Stuttgart-Stammheim endet. Eine Frau in einem kargen Raum. Mit einer Pistole zielt sie ins Publikum. Sie redet vom Polizeistaat und dass gegen Gewalt nur eines hilft: mehr Gewalt. Wie aus einer friedensbewegten Mutter eine der gefürchtetsten Terroristinnen der siebziger Jahre wurde, zeigt Ulrike Marie M. von Markus Nondorf und Brigitte Döring. Die Inszenierung in der Kofferfabrik ist betont karg: Sechs Bühnenelemente, eine Handvoll Requisiten und Kostümteile. Dazu nur eine Darstellerin, die oft mit dem Rücken zum Publikum steht oder ganz im Schwarz verschwindet. Und die dennoch mit ihrer emotionalen Wucht überzeugt. Martha Unterhofer trägt diese zwei Stunden mit einer erstaunlichen Energie. Nicht nur, dass sie in diesem Solo-Stück ein immenses Textpensum zu bewältigen hat, sie muss auch den steten Spagat schaffen zwischen Idealismus und Kampfgeist. Die Geschichte wird nicht chronologisch erzählt, sondern springt von der Isolationshaft in Stammheim immer wieder zurück in den Untergrund oder in die Studentenzeit..... Dabei ist die Collage aus O-Tönen, Gedichten und Musik der Zeit bewusst kein Porträt der RAF, sondern ein ganz intimer Einblick in die Person Ulrike Meinhof.... Ein Stück, das nicht moralisch urteilt. Das hinsieht und zuhört (FN Peter Romir) mit Martha Unterhofer; Inszenierung: Brigitte Döring

Anbieter: konzertkasse.de
Stand: Dec 6, 2018
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Ulrike Marie M. oder die Würde des Menschen - E...
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Erzählt wird die Lebensgeschichte Ulrike Meinhofs, die am 7.10.1934 als Tochter eines evangelischen Theologen beginnt und am 9. Mai 1976 in einer Zelle des Gefängnisses Stuttgart-Stammheim endet. Eine Frau in einem kargen Raum. Mit einer Pistole zielt sie ins Publikum. Sie redet vom Polizeistaat und dass gegen Gewalt nur eines hilft: mehr Gewalt. Wie aus einer friedensbewegten Mutter eine der gefürchtetsten Terroristinnen der siebziger Jahre wurde, zeigt Ulrike Marie M. von Markus Nondorf und Brigitte Döring. Die Inszenierung in der Kofferfabrik ist betont karg: Sechs Bühnenelemente, eine Handvoll Requisiten und Kostümteile. Dazu nur eine Darstellerin, die oft mit dem Rücken zum Publikum steht oder ganz im Schwarz verschwindet. Und die dennoch mit ihrer emotionalen Wucht überzeugt. Martha Unterhofer trägt diese zwei Stunden mit einer erstaunlichen Energie. Nicht nur, dass sie in diesem Solo-Stück ein immenses Textpensum zu bewältigen hat, sie muss auch den steten Spagat schaffen zwischen Idealismus und Kampfgeist. Die Geschichte wird nicht chronologisch erzählt, sondern springt von der Isolationshaft in Stammheim immer wieder zurück in den Untergrund oder in die Studentenzeit..... Dabei ist die Collage aus O-Tönen, Gedichten und Musik der Zeit bewusst kein Porträt der RAF, sondern ein ganz intimer Einblick in die Person Ulrike Meinhof.... Ein Stück, das nicht moralisch urteilt. Das hinsieht und zuhört (FN Peter Romir) mit Martha Unterhofer; Inszenierung: Brigitte Döring

Anbieter: konzertkasse.de
Stand: Dec 6, 2018
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Ulrike Marie M. oder die Würde des Menschen - E...
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Erzählt wird die Lebensgeschichte Ulrike Meinhofs, die am 7.10.1934 als Tochter eines evangelischen Theologen beginnt und am 9. Mai 1976 in einer Zelle des Gefängnisses Stuttgart-Stammheim endet. Eine Frau in einem kargen Raum. Mit einer Pistole zielt sie ins Publikum. Sie redet vom Polizeistaat und dass gegen Gewalt nur eines hilft: mehr Gewalt. Wie aus einer friedensbewegten Mutter eine der gefürchtetsten Terroristinnen der siebziger Jahre wurde, zeigt Ulrike Marie M. von Markus Nondorf und Brigitte Döring. Die Inszenierung in der Kofferfabrik ist betont karg: Sechs Bühnenelemente, eine Handvoll Requisiten und Kostümteile. Dazu nur eine Darstellerin, die oft mit dem Rücken zum Publikum steht oder ganz im Schwarz verschwindet. Und die dennoch mit ihrer emotionalen Wucht überzeugt. Martha Unterhofer trägt diese zwei Stunden mit einer erstaunlichen Energie. Nicht nur, dass sie in diesem Solo-Stück ein immenses Textpensum zu bewältigen hat, sie muss auch den steten Spagat schaffen zwischen Idealismus und Kampfgeist. Die Geschichte wird nicht chronologisch erzählt, sondern springt von der Isolationshaft in Stammheim immer wieder zurück in den Untergrund oder in die Studentenzeit..... Dabei ist die Collage aus O-Tönen, Gedichten und Musik der Zeit bewusst kein Porträt der RAF, sondern ein ganz intimer Einblick in die Person Ulrike Meinhof.... Ein Stück, das nicht moralisch urteilt. Das hinsieht und zuhört (FN Peter Romir) mit Martha Unterhofer; Inszenierung: Brigitte Döring

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Stand: Dec 6, 2018
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Vom Saulus zum Paulus
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Johannes Kneifel ist 17, als er zusammen mit einem Freund einen Mann in seiner Wohnung aufsucht und ihn brutal verprügelt. Der Grund: Peter Deutschmann hatte die Jugendlichen kritisch auf ihre rechte Gesinnung angesprochen. Gewalt gehört zu deren Alltag ebenso wie rechte Musik, Alkoholexzesse und das Gefühl, kein Teil dieser Gesellschaft zu sein. Einen Tag nach der Tat stirbt Peter Deutschmann im Krankenhaus. Johannes Kneifel wird verhaftet und muss für fünf Jahre ins Gefängnis. Er gilt als hochintelligent, aber auch hochgefährlich, mehrfach muss er in Isolationshaft. Die Wende beginnt, als er anfängt, den Gottesdienst zu besuchen, sich mit Seelsorgern auszutauschen. Johannes Kneifel erkennt, dass sein von Wut, Gewalt und Fremdenhass geprägter Weg in eine Sackgasse führt und findet zum Glauben und zu Gott. Auf ihn vertraut er heute. Nach seiner Entlassung beginnt Johannes Kneifel ein Theologiestudium, bald wird er Pastor sein. Die Tat und die Zeit im Gefängnis werden ihn sein Leben lang begleiten.

Anbieter: buecher.de
Stand: Dec 10, 2018
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